Sovereign
sicherheitsrichtlinie

Sovereign verwahrt keine Schlüssel.

Die Sicherheit einer Sovereign-Aufzeichnung beruht nicht auf Zusagen, sondern darauf, was Sovereign gar nicht kann. Schlüssel, Beweismittel und die Relying-Party-Domain bleiben bei Ihrem Institut; die Prüfung kommt ganz ohne Vertrauen in Sovereign aus.

01 / schlüsselverwahrung

Privates Schlüsselmaterial erreicht unseren Code nie.

Der private Schlüssel der freigebenden Person ist ein webauthn-Credential auf deren eigenem Gerät — weder das Institut noch wir halten ihn je. Die umhüllende Vertrauenssignatur stammt aus einem kms-Schlüssel in Kundenhand (fips 140-3 level 3). Relying Party für webauthn ist Ihre eigene Domain.

02 / datenhaltung

Claims tragen Hashwerte, keine Daten.

Rohe Beweismittel verbleiben in Ihrem Speicher, referenziert über Hashwerte, und verfallen nach Ihren Aufbewahrungsfristen. Der signierte Claim enthält ausschliesslich Metadaten und Hashwerte. Die öffentliche Attestierung (.sspa) ist frei von Personendaten; das vollständige Bundle (.sspb) trägt fachlichen Kontext und wird erst herausgegeben, nachdem Sie die Anfrage genehmigt haben.

03 / vertrauensgrenze

Keine Aufzeichnung beglaubigt sich selbst.

Der öffentliche Vertrauensschlüssel gelangt auf separatem Weg zur prüfenden Stelle — über einen Kanal, der von der Aufzeichnung unabhängig ist. Jede Aufzeichnung ist in drei unabhängigen Ankern festgeschrieben — Zeitstempel nach rfc 3161, sigstore rekor und ein mandantenspezifisches Log — und jeder einzelne genügt. Die Prüfung läuft offline, mit öffentlich verfügbaren Werkzeugen.

04 / koordinierte offenlegung

Etwas gefunden? Melden Sie es.

Melden Sie Schwachstellen an security@sovereign.example. Wir bestätigen den Eingang und halten Sie bis zur Behebung auf dem Laufenden. Protokoll und Referenzimplementierung sind offen — unabhängige Überprüfung ist ausdrücklich willkommen.