Sovereign
Sovereign erstellt kryptografisch versiegelte, unabhängig prüfbare Aufzeichnungen, die jede folgenreiche KI-Entscheidung an eine namentlich benannte, autorisierte Person binden.
Wird eine KI-gestützte Entscheidung angefochten, kann das Institut nicht belegen, wer sie verantwortet hat. Für genau diese Lücke bejahen Gerichte inzwischen die Haftung.
In jedem dieser Fälle fehlte dieselbe Aufzeichnung: welche autorisierte Person die Entscheidung verantwortet hat — später prüfbar, für jedermann. Genau diesen Nachweis erstellt Sovereign.
Die meisten KI-Systeme führen bereits Logs. Doch ein Log lässt sich ändern, es liegt in der Anwendung selbst, und eine externe Prüfstelle kann den Hergang nicht unabhängig feststellen. Sovereign erstellt eine separate Aufzeichnung, signiert von der namentlich benannten Person, die die Entscheidung freigegeben hat — prüfbar, ohne dem System selbst vertrauen zu müssen.
Die freigebende Person prüft KI-Empfehlung und Beweismittel, hält ihre Begründung fest und signiert mit einem Passkey auf dem eigenen Gerät. Sovereign versiegelt die Entscheidung und trägt den Nachweis in ein Transparenz-Log ein. Was signiert wurde, kann später jedermann prüfen — jede Manipulation der Aufzeichnung ist erkennbar, ohne dass man der Ursprungsanwendung, dem Dashboard oder dem Audit-Log vertrauen müsste.
Fünf kryptografische Schritte machen aus einer Entscheidung Beweismittel, die jedermann prüfen kann, ohne Sovereign vertrauen zu müssen. Jeder Schritt beruht auf einem offenen Standard mit öffentlichen Prüfwerkzeugen.
Die freigebende Person signiert auf dem eigenen Gerät; ein kundenseitiger kms-Schlüssel umschliesst diese Signatur, sodass sie sich weder vom Claim noch von seinen Ankern lösen lässt. Sovereign steht nie in der Vertrauenskette.
Der private Schlüssel liegt auf dem Gerät der freigebenden Person. Das Institut hält ihn nie — und wir auch nicht.
Ein kundenseitiger Schlüssel bindet den menschlichen Akt an den Claim und seine Anker.
Ein geloggtes reviewer-Feld kann jede Person mit Datenbankzugriff schreiben. Eine webauthn-Signatur entsteht auf genau einem Gerät, in der Hand genau einer Person — der Unterschied, auf den es vor Gericht ankommt.
Die Einführung erfolgt aus dem Marketplace direkt in Ihr eigenes Konto: Kunden-kms, Kundenspeicher, Ihre Domain als webauthn-Relying-Party. Sovereign-Code sieht nie privates Schlüsselmaterial.
Das Sovereign Sign-Off Protocol ist unter cc-by publiziert, mit einer Referenzimplementierung unter mit-Lizenz. Aufzeichnungen sind deterministisch und mit öffentlichen Werkzeugen prüfbar. Das Format überdauert jeden einzelnen Anbieter — auch uns.
Das Muster ist überall gleich: Ein Modell empfiehlt, ein Mensch entscheidet — und später fragt jemand, wer. Zunächst entwickelt für Institute in der EU, der Schweiz und Grossbritannien mit Prozessen für nachteilige Entscheidungen.
Geben Sie der Entscheidung einen Namen und hinterlegen Sie den Beweis — prüfbar am Tag der Signatur und noch ein Jahrzehnt danach.